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Abenteuer Natur(schutz)fotografie

Tag: Kathamdu

Gebirge Teil 2: „Einlauf“ 22.04.2013

Die Reise beginnt für mich mit einem Dämpfer. Welche Bilder ich auch immer von Nepals Hauptstadt Kathmandu vor meiner Ankunft im Kopf gehabt habe – real waren sie nicht. Nimmt man die schöngefärbte Touristenbrille ab und wirft einen Blick auf das ganz normale Alltagsleben der allermeisten Einwohner, so bleibt nicht mehr viel übrig vom Charme der Tempel, Stupas und exotischen Märkte, welche diese Kultur auf uns so anziehend macht. Kathmandu liegt auf 1300m in einem Hochtal zusammen mit den zwei weiteren Königsstädten Lalitpur und Bhaktapur und zahlreichen weiteren Gemeinden. Mein Eindruck ist, dass hier die Entwicklung längst in eine Richtung geht, aus der es kaum noch ein Zurück mehr gibt. Einen wirklich blauen Himmel habe ich nicht gesehen. Dutzende Ziegeleien blasen täglich ungefiltert ihre Abgase in die Landschaft, deren Konturen wegen der schlechten Luft schon nach wenigen hundert Metern im fahlen Dunst verschwinden.

Die umliegenden Berge konnte ich, zugegeben in meiner recht kurzen Zeit im Tale nur erahnen. Doch es braucht keine monatelange Recherche um zu erkennen, dass hier Alles aus den Nähten platzt und die Lebensbedingungen der meisten sowieso schon armen Menschen auch aus ökologischer Sicht katastrophal sind. Nicht ohne Grund sieht man viele Leute mit Staubfiltern vor dem Gesicht herumlaufen. Sämtliche Flüsse und Flüsschen die ich auf unseren Touren durch die Stadt gesehen habe gleichen mit Müll überhäuften Kloaken. Eine Infrastruktur ist praktisch nicht vorhanden. Die Straßen sind voll, und der Lärm ist unbeschreiblich. Das Hauptwerkzeug der Nepali um sich durch den Verkehr zu manövrieren scheint die Hupe zu sein. Kathmandu wächst planlos und die Probleme verschärfen sich. Täglich verlassen Menschen im ländlichen Raum ihre Höfe mit der Hoffnung im Herzen  in der großen Stadt ihr Glück – sprich ein besseres Leben zu finden. Auch wenn mein Blick auf die Situation nur ein Oberflächlicher ist, so glaube ich sagen zu können das dies nur den Allerwenigsten vergönnt sein wird. Die Glitzerwelt der schnellen Autos, teuren Häuser und schicken Alkoholika die auf den großen Werbeplakaten und auch in den im ländlichen Raum inzwischen zahlreich vorhandenen Fernsehgeräten suggeriert wird, ist für 95 % der Bevölkerung so weit außer Reichweite wie für mich die Nominierung zum nächsten Oberhaupt der katholischen Kirche. Mein Ideal einer funktionierenden Gesellschaft ist hier nur eine ferne Utopie. Dabei ist Nepal immer noch eines der Länder mit der geringsten Verstädterung weltweit. Das muss auch der Ansatz für die Zukunft sein. Weg mit den falschen Versprechungen einer in diesem Land völlig deplatzierten „Moderne“ nach westlichem Schema. Man muss sich auf die eigene Geschichte und Stärken berufen und eine Modernisierung schaffen, welche den geografischen und kulturellen Gegebenheiten dieses Landes gerecht wird. Wir werden in den kommenden Wochen auf unserer Wanderung noch häufig sehen, dass man schon mit wenigen Eingriffen den Alltag der Menschen deutlich erleichtern kann. Haben die Leute erst mal verstanden dass ihre ländliche Realität, nämlich der von klarer Luft und sauberen Wassers, derer der Slums der Städte klar überlegen ist, ließe sich diese dramatische Entwicklung vielleicht stoppen. Der Ballungsraum um Kathmandu  ist für mich schon heute ein allzu trauriges Beispiel wie in Zeiten der Globalisierung der Fortschritt nicht funktioniert.

 

Die Bushaltestelle liegt an der Ausfallstraße von Kathmandu. Hier treffen Rolf, Juliana und ich zum ersten Mal auf unsere Gruppe Helfer welche uns in den kommenden Wochen begleiten werden. Es sind insgesamt neun Nepali. Einer ist unser Guide und somit der Chef der Truppe. Sein älterer Bruder ist Koch und die anderen Sieben zumeist recht jungen Kerle werden unsere Ausrüstung, die Küche und die Nahrungsmittel tragen. Später erfahre ich, dass sie Alle aus demselben Dorf und irgendwie auch Alle miteinander verwandt sind. Diese Tatsache hat sicherlich auch zu der guten Harmonie untereinander beigetragen welche in den kommenden Tagen zwischen ihnen herrschen wird. Über die nun vor uns liegende Busfahrt muss ich sagen dass alle Vorurteile die man über Touren durch Nepal kennt, leider wahr sind. Mit der Hin- und Rückfahrt sind wir fast drei Tage in einem Gefährt gesessen, welches in Deutschland nicht mal mehr in Sichtweite des TÜV gekommen wäre. Ich bin schwer davon überzeugt, dass dies die gefährlichsten Stunden des gesamten Aufenthaltes im Land gewesen sind. Kein Schneesturm kann so tückisch sein wie die Situationen die sich praktisch im Minutentakt auf den kurvenreichen meist am Abgrund entlangführenden Straßen ereignen. Praktisch Jeder überholt hier Jeden und zwar zu jeder Zeit – ist die blinde Kurve auch noch so nah. Wir haben einige Lastwagen gesehen die über die Klippe gestürzt sind, und dass wir ohne Frontalkarambolage aus der Sache rausgekommen sind ist nicht selbstverständlich. Ich bin kein ängstlicher Mensch, aber gut habe ich mich während der Zeit in den Bussen nicht gefühlt. Auf einem Teilstück war der Bus so überfüllt, das ich mich freiwillig mit ein paar unserer Jungs aufs Dach begeben habe. Wer mitfahren möchte und es irgendwie schafft sich in das Gefährt reinzupressen, wird auch mitgenommen. Das ist natürlich irgendwo auch verständlich. Die Busse dominieren neben den Lastwagen den Straßenverkehr. Bisher gibt es wenig Nepali, welche ein Auto ihr Eigen nennen. Warum die Busfahrer sich aber benehmen als wären sie unsterblich hat sich mir nicht erschlossen.

Wir erreichen das Ende der Straße und somit den Starpunkt unserer Wanderung am kommenden Tag um die Mittagszeit. Kaum haben wir unsere Ausrüstung von Dach geladen fängt es an in Strömen zu regnen, was uns veranlasst, den geplanten Beginn der Tour auf den kommenden Morgen zu verschieben. So lernen wir recht schnell nepalesischen Landhausstil kennen, indem wir uns in einem der im kleinen Örtchen befindlichen Gästehäuser Zimmer nehmen. Wer solch eine Reise mit Freude begehen möchte sollte zuerst einmal schleunigst alle aus dem eigenen Kulturkreis bekannten Hygiene- und Komfortstandards aus dem Gedächtnis bannen. Nepal ist eines der ärmsten Länder der Erde und das Leben der Menschen ist dementsprechend rustikal. Oft bestehen die Zimmerwände aus Bretterverschlägen, auf welchen Zeitungspapier klebt. Die Betten sind meist so hart das wir unsere Isomatten unterlegen um diese etwas komfortabler und in der Regel auch sauberer zu machen. Was unsere nepalesischen Freunde betrifft, so haben sie nicht einmal ein eigenes Zimmer. In der Regel steht in jedem Gästehaus für einheimische Trekkingbegleiter eine Kochhütte zur Verfügung in der sich die Jungs dann auch auf ihren Isomatten in Reih und Glied zur Ruhe betten.

 

Wir befinden uns auf einer Höhe von knapp unter 2000m.  Nach einem einfachen Frühstück, nicht allzu lange nach dem ersten Hahnenschrei, machen wir uns auf die Socken. Ich habe meine Fotoausrüstung auf dem Rücken und mir fest vorgenommen diese auch soweit es mir möglich ist ohne fremde Hilfe durch das Gebirge zu bringen.  Der Regen hat deutlich nachgelassen. Es nieselt leicht als wir auf einen Jahrhunderte alten Handelspfad langsam weiter an Höhe gewinnen. Die kommenden vier Tage sind eine Art Vorlauf. Sie werden uns auf einer Länge von knapp fünfzig Kilometern über einen Bergrücken hin zum eigentlichen Start des „Kanchenjunga Basislager Trails“ bringen. Wir haben uns bewusst für diese längere Variante entschieden. Dadurch umgeht man sich mit einem Charterflugzeug einfliegen zu lassen und kann die Tour an einer anderen Stelle beenden als man sie startet. Außerdem ist die Gegend mit Rhododendronbäumen bewachsen, welche schon lange ein fotografisches Traumziel von mir sind. Wir haben nicht ohne Grund das Frühjahr dem ebenfalls schönen Herbst als Wanderzeit vorgezogen. Just in diesen Wochen sollen sie in voller Blüte stehen und ich bin sehr gespannt was mich erwartet.

 

Wir passieren vereinzelte Gehöfte mit terrassenförmigen Feldern und Weiden auf welchen immer wieder bewaldete Regionen folgen. Was mir als alter Naturfreund, der sich am liebsten in möglichst unberührten Gebieten aufhält als nächstes klar werden musste war die Tatsache dass wir auf einem Großteil dieser Wanderung durch Kulturland laufen werden. Der Himalaya ist ein seid Jahrtausenden besiedelter Lebensraum und keineswegs eine große Wildnis wie zum Beispiel weite Teile des Amazonas. So richtig bewusst war mir das am Anfang nicht und so war ich in den ersten Tagen immer wieder etwas enttäuscht als nach der nächsten Biegung wieder Menschen aus dem Wald heraustraten die einen großen Korb Feuerholz auf dem Rücken trugen. Hier echte großflächige  Urwälder zu erwarten wäre so, als an den heimischen Bodensee zu reisen um dort Menschen zu erhoffen die noch in Pfahlbauten leben. Es dauert nicht lange da tauchen die ersten pink und tiefrot blühenden  Rhododendren am Wegesrand auf. Als wir später weiter oben am Bergkamm entlangmarschieren ziehen immer wieder dichte Nebelwolken von Tal herauf, welche die Bäume in die von mir so sehr geliebte mystische Stimmung tauchen. Leider sind die Wälder durch den Bedarf der Menschen nach Brennholz stark degradiert so das ich mich zumeist auf Detailaufnahmen beschränken muss. Gegen Mittag halten wir in einer kleinen Ortschaft auf Tee und Kekse. Diese lasse ich ausfallen als ich in einiger Entfernung auf einer Wiese einen einzelnen richtig großen Baum entdecke. Dieser ist über und über mit Rhododendronblüten bedeckt.

Hier bekomme ich zum ersten Mal einen wirklichen Eindruck wie grandios diese Bäume aussehen können wenn man sie ungehindert wachsen lässt. Trotz immer wieder einsetzenden Regens versuche ich mit Begeisterung möglichst schöne Fotos von ihm zu machen. Bevor die ersten Siedler diese Höhenlagen für Weideflächen gerodet haben, sah es hier im Frühling sicherlich fantastisch aus. Juliana und ich sind zum ersten Mal in unserem Leben in diesem Teil der Welt. Es gibt soviel für uns zu entdecken. In fast jedem Dorf sehen wir ein Schild welches die Bewohner ermahnt mit ihren sie umgebenden Bäumen sorgsam umzugehen. Diese begegnen uns in der Regel höflich zurückhaltend, aber immer freundlich. Ich habe mir in den Regenpausen mein 200-400mm Objektiv und die Nikon D4 um die Schulter gelegt. Bei den zahlreichen Begegnungen habe ich immer wieder Gelegenheit schöne Portraits zu erstellen. Die lange Brennweite hält eine gewisse Distanz zu den Leuten, was ihnen die Scheu nimmt und nicht so aufdringlich wirkt. Ich kann mit meinem langen Rohr natürlich nicht unbemerkt durchs Dorf stapfen und frage deshalb immer ob ich ein Foto machen darf, wenn ich eine fotogene Person entdecke. Auf dem ganzen Weg kam kaum einmal eine Absage. Wenn man dann nach dem Auslösen lachend zu den Portraitierten hingeht und ihnen ihr Bild auf dem Kamerabildschirm zeigt, ist die Freude meist groß. Oft bildet sich recht schnell eine ganze Menschentraube welche alle einen Blick erhaschen wollen. Ich kann mich gar nicht erinnern bei welcher Fotoreise ich das letzte Mal so viele schöne Bilder von Personen gemacht habe wie hier in Nepal. Die Menschen sind aber auch wirklich spannend anzusehen. Besonders reizvoll finde ich immer wieder die Senioren, deren ganzes Leben sich in ihren zum Teil tiefen Falten wiederspiegelt.

Was für würdevolle Personen wir getroffen haben, und wie passend ihre oft farbenfrohe Kleidung mit ihren Gesichtern harmoniert hat. Die erste Etappe unserer großen Wanderung vergeht wie im Flug. Ich bin begeistert wie gut Juliana bisher mithalten kann. Trotz ihrer durch den Autounfall verursachten Behinderung am linken Bein hat sie keine Mühe die Unebenheiten des Weges zu meistern. Natürlich sind wir nicht die schnellsten, aber das ist sowieso nicht Sinn der Sache. Wir erreichen unser Gasthaus kurz bevor der große Regen einsetzt und ich bin mir sicher das unsere Helfer froh sind, ein Dach über dem Kopf zu haben. Doch gerade bevor wir eben jenes Dorf erreicht haben, führte uns der Weg über einen Bergpass dessen steile Hänge mit recht naturnahem Wald bewachsen sind. Wegen des schlechten Wetters befinden sich diese in tiefen Nebel gehüllt, was mich veranlasst, trotz Müdigkeit noch einmal die Kamera zu schnappen und loszuziehen. Ich bin  wohl der Einzige in unserer Gruppe der dem Wetter etwas Positives abgewinnen kann. Durch die Regenfront ist die an dieser Stelle eigentlich in der Ferne sichtbare Himalaya Bergkette natürlich völlig unsichtbar. Wenn ich in den vergangenen Jahren in meinem Beruf etwas gelernt habe, dann das wenn man eine Chance für ein Motiv bekommt, diese auch nutzen sollte. Seid langer Zeit habe ich von solch einer Situation geschwärmt und nun habe ich sie vor mir.

Es ist fast dunkel als ich völlig durchnässt zurück in die Herberge komme, doch der Ausflug hat sich gelohnt. Das eine oder andere schöne Foto ist mir gelungen. Es sollte für die ganze Wanderung die einzige Begegnung mit Rhododendren im Nebel gewesen sein.

Der Rhythmus mit dem am Nachmittag einsetzenden Regen bleibt uns noch für ein paar weitere Tage erhalten. Die Etappen sind zwischen zwölf und sechzehn Kilometer lang und bringen uns bis auf knapp 3000m Höhe. In manchen Dörfern sehen wir auf jedem Haus bunte Gebetsfahnen im Wind wehen. Ein Anzeichen das es sich um eine Ansiedlung von Exiltibetern handelt, welche vor den chinesischen Invasoren geflüchtet sind. Am Morgen des dritten Tages noch vor Sonnenaufgang ist es dann soweit. Die dicke Wolkendecke am Horizont ist einen Spalt aufgebrochen und zum ersten Mal kann ich den Himalaya Gebirgszug erkennen. Das über 8000m hohe Kanchenjunga Massiv welches wir ansteuern ist zwar noch viele dutzend Kilometer entfernt, doch es ragt massiv und mächtig vor uns in die Höhe. Da wir uns ebenfalls auf fast dreitausend Metern Höhe befinden haben wir einen interessanten Blickwinkel auf die Berge.

Die dem Riesen vorgelagerten, eigentlich auch sehr imposanten Sechs- und Siebentausender,  wirken vor der Kulisse des Kanchjunga richtig niedlich. Andächtig stehen wir Drei auf der Anhöhe und beobachten wie die Sonne ihre ersten Strahlen zwischen die Gipfel schickt. Nur wenige Minuten später sind Licht und Berge wieder zwischen dichten Wolken verschwunden. Von nun an geht es auf anderthalb Tagesetappen über 2000m Meter bergab. Ziel ist der Handelsposten Dobhan, welcher auf 600 Höhenmeter liegt, was uns voll hinein in die tropische Klimazone bringt. Es wird zusehends wärmer. Am vierten Tag setzt sich die Sonne vollends durch was uns richtig ins Schwitzen bringt. Landschaftlich ist es traumhalt und die Dörfer sauber und sehr fotogen.

Der lange mühsame Abstieg bleibt nicht ohne Folgen. Zum ersten Mal spürt Juliana ihre Füße. Als wir am Abend des vierten Tages über die große Hängebrücke laufen und in Dobhan ankommen ist meine Liebste wirklich am Ende ihrer Kräfte. Der Abstieg war lang, heiß und unwegsam. Tapfer ist sie klaglos bis zum Ende durchgelaufen. Doch ein Blick in ihr Gesicht verrät, das sie alle ihre Energie verbraucht hat. Als wir später ihre Füße anschauen sehen wir viele offene Stelle und Blasen. Ich bin etwas Böse mit mir, da ich nicht richtig kontrolliert habe ob ihre Schuhe auch richtig gebunden waren. Natürlich hat sie selbst viel zu wenig Erfahrung und wir können uns in diesem Moment nur vornehmen es in Zukunft besser zu machen. Alle haben sie beglückwünscht bis hierher gekommen zu sein. Das war eine starke Leistung, denn auch ich als erfahrener Wanderer spüre jeden Muskel in meinem Körper. Jetzt sind wir am eigentlichen Startpunkt des Trails. Von nun an wollen wir einem Fluss das Tal aufwärts folgen, bis er uns im besten Fall an dem Fuß des Kanchenjanga Gletschers bringen wird. Doch ich glaube fest, das sowohl unsere nepalesischen Begleiter, als auch mein Freund Rolf zu diesem Zeitpunkt ernste Zweifel hatten, das Juliana die vor ihr liegenden Strapazen auch meistern kann. Für kurze Zeit stand die Frage im Raum ob es sinnvoll ist so wie bisher weiter zu laufen. Sollen wir auf die kritische Situation in irgend einer Weise reagieren? Wir haben eine anspruchsvolle Reise vor uns. Fehler im Gebirge werden oft nicht verziehen. Jetzt galt es die richtigen Entscheidungen zu treffen.

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